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Unsere Flitterwochen – Madeira – Teil 3 

Tag 4 – Nordküste bis hoch in die Berge

Am 4ten Tag haben haben wir uns nach dem Frühstück erst einmal in Richtung Nordküste auf den Weg gemacht. Wieder der Weg durch die Tunnel über die Berge und die Küsten-Straße bis nach Porto Moniz.

Hier findet man die berühmten Lava-Naturschwimmbecken.

Da es an dem morgen noch recht Frisch war und auch das Meer noch nicht so war das es uns gereizt hätte weiter hier zu bleiben und die Pools selbst zu erkunden und eine Runde schwimmen zu gehen, ging es nach unserem kleinen Spaziergang weiter mit dem Auto entlang der Nordküste zum Schwarzen Strand von Seixal.

Der Strand ist so einzigartig, da dieser komplett Natürlich ist. Aufgrund der Vulkanstein-Sand, welcher auf der Insel selbst entsteht, ist der Sand fast Schwarz. Gerade die Bucht mit ihrem Schwarzen Strand und den Berg-Kulissen im Hintergrund lädt zum Verweilen ein.

An den Steinen in der Bucht finden sich viele kleine und große Krebse, welche das brandende Wasser und die kleine Meerwasserbecken nutzen um hier zu Leben.

Auch hier haben wir das ganze etwas wirken lassen und sind nach ein bisschen Zeit weiter entlang der Nordküste Richtung São Vicente gefahren. Dort finden sich über 1,7km länge Lavatunnel die man Normalerweise besichtigen und zu Fuß durchqueren kann, jedoch auf Grund von Wartungsarbeiten in den Tunnel, sind diese aktuell geschlossen.

Daher ging es für uns ohne größere Umwege weiter in Richtung Berge auf die Hochebene Paul de Serra. Durch den Nebel und in Serpentinen ging es nach oben. Mit einem Wechsel zwischen Atemberaubenden Aussichten, Möglichkeiten für kurze Rast bis hin zu einer „verlassenen“ Straße die fast an Bilder wie die der Route 66 erinnern, wird hier auf der Strecke einem alles geboten.

Die verlassene Straße haben wir dann auch gleich mal Genutzt um ein paar Bilder zu machen im Route 66 – Style zu machen.

Nach diesem kleinen Stopp ging es auf der Hochebene entlang, ab in den Nebel. Hier findet sich einer der surrealsten Orte auf Madeira, der Lorbeerwald Fanal.

Dieser Mystische Wald wirkt wie in einem Spielfilm. Von Nebel umgeben sind die alten und Krummen Lorbeerbäume einfach ein Atemberaubender Anblick. Hier haben wir auch dann die meiste Zeit unseres Tages verbracht. Mit einer kleinen Wanderung durch den Nebel, haben wir diesen erkundet und die Ruhe einfach genossen.

Nach dem kleinen Spaziergang, ging es dann heute auch wieder zurück über die Hochebene und dann den Berg wieder hinunter. Mit einem kleinen über die Küstenstraßen im Süden, an einem Wasserfall der mitten auf der Straße endet.

Man sagt hier so schön, wo die Touristen Duschen und die Einheimischen ihre Autos waschen.
Tatsächlich ist der Wasserfall ein sehr beliebtes Ziel, so dass man hier wenige Momente hat, an denen nichts los ist.
Wir hatten bei unseren Bilder ein kurzen Moment, bis die nächsten Touren kamen und die nächsten Touristen unter dem Wasserfall standen.